Zu Beginn des neuen Jahres 2019 gibt es einige Veränderung auf dem Strommarkt. Sowohl die Preise für Privatkunden als auch die Großhandelspreise für Gewerbe- und Industriekunden haben sich deutlich erhöht. Die hingegen sollen Bundesweit um bis zu 20% gesenkt werden. Darüber hinaus hat der Gesetzgeber veranlasst, dass die zur Zeit regional unterschiedlichen bis 2022 schrittweise vereinheitlicht werden sollen. Die neue Marktsituation setzt insbesondere Unternehmen aus stromintensiven Branchen unter Zugzwang. Der Gewerbestromvergleich spielt dabei eine zunehmende wichtige Rolle. Im Jahr 2019 haben sich die Einsparungspotenziale durch ein Stromvergleich Gewerbe bereits rumgesprochen.

Steigende Strompreise erhöhen die Einsparungspotenziale durch

Die Strompreise für Privatabnehmer steigen 2019 um 4 – 5% auf rund 30,5 Cent pro kWh Strom. Bereits knapp die Hälfte der Energieversorger in Deutschland haben Preiserhöhungen in diesem Bereich angekündigt. Für einen Privathaushalt bedeutet das Mehrkosten von rund 50-60 Euro pro Jahr.

Gewerbe- und Industriekunden müssen ebenfalls mit Preissteigerungen rechnen. Der sich an der Leipziger ergebende Großhandelspreis klettert auf gut 5 Cent pro kWh. Die Beschaffungskosten für die Versorgungsunternehmen sind damit im Vergleich zu 2016 um mehr als die Hälfte gestiegen. Einige Energieversorger sind durch langfristig angelegte Vertragsstrukturen zum größten Teil vor kurzfristigen Schwankungen geschützt und haben somit vorerst kaum etwas zu befürchten. Trotzdem erfreuen sich die Stromvergleichsportale steigender Besucherzahlen. Online Gewerbestrom vergleichen, um die Kostenstruktur zu optimieren, ist bereits länger gängige Praxis. Insbesondere Unternehmen aus der verarbeitenden Industrie haben die Einsparungspotenziale, die mit einem Gewerbestromvergleich einhergehen, nahezu flächendeckend in ihre Kostenoptimierungsstrategie integriert.

Netzentgelte sinken in 2019

Die Netzentgelte machen derzeit rund ein Viertel des Strompreises aus. Im Jahr 2019 sollen die Netzentgelte um bis zu 20% gesenkt werden. Laut Experten führt dies allerdings nicht zu bemerkenswerten Strompreisveränderungen. Die steigenden Kosten für Energieversorger durch die steigenden Großhandelspreise gleichen diesen Effekt größtenteils aus. Durch die sinkenden Netzentgelte können Gewerbe- und Industriekunden also nicht auf niedrigere Preise hoffen. Für viele ein weiterer Grund einen Stromvergleich für Gewerbe durchzuführen.

Darüber hinaus beginnt mit dem 1. Januar 2019 die schrittweise Vereinheitlichung der Netzentgelte in der BRD. Momentan sind diese noch je nach Region zum Teil deutlich unterschiedlich. Vor allem in Nord- und Ostdeutschland, sind die Netzentgelte höher als im Rest der Republik. Das liegt in erster Linie an dem Ausbau des Stromnetzes in diesen Regionen, da sich der Großteil der nachhaltigen Energiegewinnung in diesem Teil Deutschlands befindet.

Online erlebt einen Boom

Vergleichsportale sind seit Jahren fester Bestandteil vieler Konsumentscheidungen im privaten Alltag. Ob Elektronikgeräte, Reisen oder Konsumgüter – alles wird online verglichen, um den bestmöglichen Preis zu erzielen. Der Vergleich von Strom- und Gastarifen hinkt dieser Entwicklung schon immer ein wenig hinterher. 2016 gaben rund 36% der Privathaushalte an, Strompreise zu vergleichen. Statistiken zum Nutzungsverhalten von Gewerbe- und Industriekunden sind rar. Allerdings gaben 2018 ein Großteil der Stromvergleich Gewerbe an, dass große Industrieunternehmen auf die eine oder andere Weise, nahezu flächendeckend regelmäßig ihren .

Ausbaupotenzial gäbe es hingegen bei den KMUs. Viele mittelständische Unternehmen würden die Einsparungspotenziale unterschätzen, die mit einem Stromvergleich für Gewerbe einhergehen. Darüber hinaus spiele im deutschen Mittelstand auch die Lieferantentreue eine ungewohnt bedeutende Rolle. Anders ausgedrückt: Der typische Mittelständler tut sich manchmal schwerer mit einem Gewerbestromvergleich, als nötig.